Stock im Arsch

Sonne, blauer Himmel und ein sanfter Kaffeegeruch in der Nase…so kann der Tag nur großartig werden. Das Wetter meint es supergut mit uns und das entspannte Frühstück auf der Terrasse kann sich sehen lassen.

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Ganz gechillt starten wir mit einer Stunde Verspätung zu unserem heutigen Ausflugsziel.  Aufgrund einer bestimmten Person peilen wir heute den Adel an.

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Es geht nach Schloss Neuschwanstein.
Schon die Aussicht auf der Hinfahrt verspricht ein schönes Naturspektakel. Obwohl es unter der Woche ist, erwartet uns vor Ort ein riesiger Touristenstrom.

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Bevor es auf den Berg geht, ist erst mal anstehen angesagt, denn das Schloss kann nur mit einer Führung besichtigt werden und die Tickets gibt es hier…

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In langen Schlangen warten mit WinkeKatze- Anhängern kennen wir ja schon, neu ist nun nur der untergemischte bayrische Dialekt. Nach einer viertel Stunde warten entscheiden wir uns dann doch kurzerhand um, denn viele Führungen sind schon ausgebucht und das schöne Wetter lädt quasi zum Rumstöbern im Freien ein.

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Also wagen wir den direkten Aufstieg zu Fuß und lassen die mega lange Warteschlange zurück. Der Marsch ist anstrengend und bei gut 26 Grad im Schatten kommen wir ganz schön ins Schwitzen.

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Neben der fantastischen Aussicht, lenken uns auf dem Weg nur die zurückgelassenen Pferdeüberraschungen ab.

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Insgesamt sieht es am Anfang weiter aus, als gedacht und so erreichen wir schon nach 30 Minuten unser Ziel.

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Es ist sehr beeindruckend, trotz das wir nicht die Innenräume besichtigen, sind wir schon von der Außenanlage geflasht.

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Das Schloss wurde im Jahre 1869 gebaut und erst 1892 fertiggestellt. Bereits sechs Wochen nach dem Tod vom Bauherrn und Investor König Ludwig II., wurde das Schloss für Besucher geöffnet. In den ersten acht Wochen besuchten rund 18.000 Menschen das Schloss Neuschwanstein. Heute sind es ca. 1,5 Millionen Besucher im Jahr.

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Wir nahmen alle Sehenswürdigkeiten mit und wagten uns somit auch auf die sehr stark frequentierte Marienbrücke.

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Es ist schon sehr gruselig, wenn man mal einen Blick auf die dünnen, sehr wackeligen Holzplanken wirft und dann den 92m tiefen Abgrund bestaunen kann.

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Insgesamt natürlich eine superspektakuläre Aussicht, die nur mit unserem nächsten Reiseziel getoppt werden konnte.

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Doch mussten wir dazu wieder den Abstieg, durch super sicheres Gelände wagen.

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Zur kurzen Erheiterung sorgt der Tourismus Frosch, der sich von unseren Kameras gar nicht stören ließ. Dabei stellten wir fest das auch Frösche einen Stock im Arsch haben können. (Insider)

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Nach einer guten Stärkung, wechselten wir auf ein neues Gefährt.

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Mit der Seilbahn ging es nun zahlreich Höhenmeter bergauf. Aber die Fahrt dauerte nur ein paar Minuten.

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Man kann auf den Berg natürlich auch in etwa drei Stunden hochlaufen, auf einem normalen Wanderweg oder auf anspruchsvollen Klettersteigen. Die Bergstation selber liegt auf 1720 Metern Höhe und die Aussicht war gigantisch. Es juckte schon sehr doll in den Zehen, den Abstieg zu Fuß zu meistern. Doch wir wählten dann doch die sichere Variante und genossen noch einmal zum Abschied die Talfahrt.

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Es gibt ja auch ein nächstes Mal.

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Ein Gedanke zu „Stock im Arsch“

  1. Toll toll toll und wie auf Bestellung wieder eure Freunde, wir glauben ihr habt die heimlich mit ins Land geschleust

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