Die letzten Worte der Forelle: Alles in Butter

Alles in Butter und heute mal nicht auf den Kutter, sondern immer noch im Tal zwischen zahlreichen Bergen. Das Wetter hält durch und heute steht Jans große Überraschung an.

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Er wird sich in diesem wunderschönen Idyll aufs Neuland begeben und das erste Mal eine Fliegenroute in den Händen halten. Während die Mädels heute einen drauf machen, denn ich erwarte heute Münchner Madel Besuch …

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Wie man sieht, gehen wir heut keiner typischen Mädelbeschäftigung nach, sondern erobern erneut den Berg. Und diesmal legen wir noch einen Schwierigkeitsgrad drauf, nicht mit den Höhenmetern, sondern mit der emotionalen Herausforderung. Wir wandern genau an der Bergbahn entlang, ohne dem Gefühl nachzugehen, einfach einzusteigen.

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Jan hat derweil ganz andere Herausforderungen. Er bereitet sich auf den großen Fang vor und probiert es hier erst mal mit Trockenübungen. Das sieht eindeutig leichter aus, als es dann wirklich ist. Denn die Technik muss sitzen, bevor es ans Wasser geht.

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Wir dagegen haben mittlerweile eine mega Motivation, nicht der Berg, sondern die Almhütte mit ihren schmackhaften Leckerein ruft. Nach gefühlten 30 Pausen, die meinem schlechten Fitnesszustand zuverdanken sind, schaffen wir es endlich bis an die Spitze. Der Ausblick lässt wieder alle Schweißtropfen vergessen und zum Glück hält das Wetter weiterhin durch.

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Zur Erwärmung gönnen wir uns nicht nur leckeren Kuchen, sondern gleich eine ganze Brotzeit🙂

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Doch was macht Jan, während wir hart Pause machen?

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Er ist mittlerweile am Wasser angekommen und bei so einer schönen Kulisse lässt es sich doch entspannt angeln. Die Technik sitzt anscheinend auch bereits, denn er hat als Erster einen Fisch an der Angel. Das ist natürlich super cool, mit einer erst neu erlernten Angeltechnik gleich so ein Erfolgserlebnis zu haben.

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Wir dagegen befinden uns inzwischen auf den Abstieg, denn langsam zieht der Himmel doch zu und man muss sein Glück ja nicht auf die Probe stellen.

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Ab der Hälfte der Strecke können wir dann aber doch nicht wieder stehen und nutzen Berg ab, eine der längsten Sommerrodelbahnen Europas. Auf knapp 1300 Metern Länge schlängelt sich die Bahn durch den idyllischen Wald des  Blombergs und saftig grüne Almwiesen. 41 Schikanen und 17 Steilkurven sorgen für reichlich Fahrspaß und Abwechslung.

hinab

Auch beim Jan hat der schönste Angeltag mal ein Ende und somit gibt es am Abend von beiden Seiten noch viel zu erzählen. Mal schauen, was der nächste Tag bringt.

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