Banff auch ohne Hanf… sehenswert

Heute ist Mattis großer Tag, denn es geht zum ??? Shoppen Doch zunächst stärken wir uns für diesen Marathon, denn ohne Frühstück geht im Urlaub nix. Habt ihr ja sicher schon gemerkt.

Wichtig vielleicht auch mal zu erwähnen, dass jeden Tag ein Rundgang um unseren Camper erforderlich ist und dabei unbedingt die Spannvorrichtung des Aufbaus kontrolliert bzw. festgezogen werden muss.

Bei der Fahrt in die Stadt stellen wir noch einmal fest, welches Glück wir gestern mit unseren Platz hatten. “Tunnel Mounten Village” zwei und drei wären nämlich ebenfalls schon belegt gewesen, echt der Wahnsinn was hier los ist. In der City verlaufen sich aber wieder die Mengen an Besuchern.

Ganz zur Freude von Matti, durchstöbern wir zahlreiche Souvenirlädchen. Die Euphorie wurde noch größer, als ihr Ehemann ein paar Kuschelsocken für den Wohnwagen kaufte 🙂

Gegen Mittag stellte sich der erste Hunger ein und bevor jemand da schlechte Laune bekam (wir wollen keine Namen nennen), gab es diesmal ein Sandwich von SubWay. Noch einen Reinfall wollten wir nach gestern nicht riskieren.

Das geschmackliche Highlight war allerdings der Mary´s Popcorn Shop, hier konnte wiederum Jan nicht vorbei. Es gab tolles Puffmais in den verschiedensten Geschmacksrichtungen.

Eine Mischung aus frischen und knackigen Häppchen. Er entschied sich für karamellisiertes salziges Popcorn mit Nüssen, es war echt mega lecker und er musste zusehen, dass er davon überhaupt was abbekam. Absolute Kaufempfehlung.

Neben dem erneuten Besuch im wundervollen Weihnachtsladen…

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… staunten wir auch über den tollen “Rocks & Gems“ Shop. Schon beim Betreten des Stores konnten wir die Augen kaum von den riesigen Engelsflügeln lösen. Insgesamt konnte man hier kanadische und internationale Edelsteine, Halbedelsteinschmuck, Meteoriten und Fossilien bestaunen bzw. natürlich auch kaufen.

Bei soviel Glitzer und Gefunkel hätte die nächst beste Elster sicher ihre Freude gehabt. Apropo Elster, auf der Straße finden wir einen 20 Dollar Schein, wenn das mal kein Glück bedeutet. Allerdings trauen wir uns nicht Lotto zu spielen, dass wäre dann doch irgendwie zu aufwendig.

Nachdem wir durch alle Lädchen geklappert waren, bereiteten wir uns auf die Weiterreise in den Icefield Parkway vor. Dies ist eine 240 Kilometer lange Straße, die mitten durch die Rocky Mountains führt und keine Chance zum günstigen Tanken bietet. Also wurde dies noch hier in Banff erledigt.

Doch bevor wir direkt Banff verließen, statteten wir noch den Blow Falls einen kurzer Besuch ab. Trotz dieser reißenden Wassermassen waren wir nicht wirklich davon beeindruckt, dazu hatten wir eindeutig zu viele spektakuläre Wasserfälle in den letzten Tagen zu Gesicht bekommen.

Am schlossartigen Hotel, dass ein wenig einem Harry Potter Film entsprungenen Bauwerk ähnelt, ging es vorbei zur weltweit als schönsten Straße verschrienen “93”.

Der erst beste Campingplatz namens “Mosquito Creek” ist unser. Leider gibt es hier keine Laundry (Waschautomat), diese war in unserer App verzeichnet. Dennoch ist der Platz schön und schon fast voll. Ein erster Vorgeschmack auf die Campingplätze am Icefield Parkway.

Wir sind sehr zeitig am Platz, weil wir ja das Wäsche waschen mit eingeplant hatten. Das ist aber nicht weiter schlimm, so bereiten wir ganz entspannt unser Abendbrot vor. Heute gibt es Piroggen mit Tomatensalat.

Eigentlich sind Piroggen eher in der polnischen Küche vorzufinden, werden aber auch hier in Kanada gern gegessen und in jeglichen Varianten angeboten. Zum Kochen benutzen wir im Wohnwagen Kokosfett, dass ist in jedem Land bisher günstig gewesen, benötigt keine Kühlung und schmeckt ganz hervorragend. Leider ist es für die Zubereitung von Piroggen absolut gar nicht geeignet, wie wir schnell feststellen. Auf zu kleiner Stufe werden sie nicht durch, auf zu hoher Stufe brennen sie schnell an. Neben diesem Kampf meldet sich plötzlich auch noch unser Feuermelder lautstark zu Wort. Ein ohrenbetäubender Lärm bricht aus dem kleinen Gerät. Schockiert schauen wir uns erstmal ein paar Sekunden verdutzt an. Wir haben zwar schon alle Fenster offen, dennoch reicht es nicht um den starken Dampf unter Kontrolle zu bekommen. Kurzer Hand nimmt Jan einfach das Gerät ab und legt es an die frische Luft. Peinlich Peinlich

Trotz des angebrannten Aussehens schmeckt unsere Mahlzeit sehr lecker und besonders mit dem Zusammenspiel des frischen Salats war es eine gute Wahl.

Nach dem Abwasch haben wir heute noch etwas ganz besonderes vor und das hat zum Glück mal nix mit Bewegung zu tun. Wir mussten vor unserer Hochzeit 55 Fragen für unsere Trauerrednerin (absichtlich so bezeichnet *hi hi) beantworten und durften die Aussagen des jeweils Anderen nicht erfahren. Nun haben wir die Fragen bzw. Antworten noch einmal ausgedruckt und gehen sie gemeinsam durch. Das ist lustig, spannend und irgendwie auch ein bisschen erschreckend, wie ähnlich wir oft geantwortet haben. Zum Beispiel auf die Frage “Wer sollte bei eurer Hochzeit unbedingt erwähnt werden?” Haben wir beide geschrieben “Wir” oder beim Thema “Was ändert sich nach der Hochzeit für Euch” antworteten wir “Der Name”

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